Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Friedrich Preller
Person:
Roquette, Otto
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1467404
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471120
AM 
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seinem Friedrich am Felsenstrunde von Capri zeichnet, 
immer noch beglückt durch die alten Studien; Vater und 
Sohn, zwei gute Genossen, gleich jugendlich durch die 
ewige Jugend ihrer Kunst.  
Ende Octobei" war Preller wieder in Weimar. Der 
Brief, den er zu Weihnachten an Frau Storch schrieb, 
athinet noch das volle Glücksgefühl, sein Rom wieder- 
gesehen zu haben. Aber auch daheim war es nun wieder 
schön, in seinem Hause, seinem nSchatzkiistleinu, wie er 
es in Briefen nennt. Denn freilich hatte er, der als Künstler 
nicht nur selbst geschaffen, sondern auch die Werke Andrer 
gesammelt, so weit seine Mittel reichten, es sich ausge- 
schmückt, dass die Augen überall auf etwas Schönem 
ruhten; und, was denn doch das Beste war, das Haus wurde 
von Frohsinn und niuntrein Treiben gefüllt, so dass es 
sich behaglich und gut darin leben liess. 
jetzt erschien auch die Ausführung einiger Ölgenialde, 
Wiederholungen der Odysseebilder, nicht mehr so wider- 
wärtig, und auch die rückständigen Illustrationen für die 
Prachtausgabe der Odyssee wurden bald beendigt. Diese 
bestanden im Wesentlichen in den verkleinerten Zeich- 
nungen der sechzehn 
kleinerem illustrativen 
Cartons , sowie 
Sclnnucke. 
der 
Predellen 
u n d 
Nun aber regte sich die Erfindungs- und SClIZliTCHSlLISI 
zu neuen Werken sehr lebhaft bei ihm, und seine schöpfe- 
rische Thiitiglteit entfaltete in den nächsten Jahren einen 
erstaunlichen Reichthtim. Zuerst entstanden zwei grosse 
Oelgemälde, nach ihrem Hgürlicher] Theil bezeichnet als 
nDer barmherzige  das andre als vliliasa, dazu 
die biblischen Landschaften vRebeltltau und nRuth _und 
BOIlSa 
Diese 
Bilder 
erschienen 
11 uf 
keiner 
Ausstellung,
        

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