Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Friedrich Preller
Person:
Roquette, Otto
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1467404
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471087
LEBEN. 
NEUES 
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bildung. Der Klerfasser des Buches konnte versichern, dass 
er hauptsächlich durch Preller seine Erfolges errungen habe, 
da er erst durch ihn aufmerksam geworden sei, wie durch 
Gruppenbildung von Bäumen, durch Blosslegen von Boden- 
Hächen, durch Herausarheircn des Charakteristischen aus 
dem Vorhandenen, ein organisches Bild auch künstlich zu 
erschaPfei1 sei. 
So erblickte Preller von seinem Hause aus auch einen 
Theil der schönen Gartenanlagen, an deren künstlerischer 
Gestaltung er zwanzig Jahre zuvor mitgewirkt hatte, 
Obgleich jetzt in günstigen Xierhaltnissen, blieb Preller 
doch bescheiden in seinen Forderungen an das Behagen 
des Tages, wie er an das äussere Dasein niemals grosse 
Ansprüche gemacht hatte. Um so mehr forderte er von 
sich selbst auf künstlerischem, geistigem und sittlichem 
Gebiet, und da er strenge gegen sich selbst mtar, verlangte 
er das Gleiche von Andern. 
Er hatte das Ziel erreicht, nach welchem er seit seiner 
Jugend gerungen, aber er glaubte und fühlte sich nicht 
überhaupt schon am Ziele seines SchaH-ens. Ein dauerndes 
Ausruhen gab es für ihn nicht. S0 sollten die Jahre, 
welche ihm noch blieben, wie sie im Leben glücklich 
für ihn rerflossen, seine künstlerische Welt nur weiter 
ausbauen, und ihm noch für eine Reihe schöner Werke 
günstig 
sein. 
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