Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Friedrich Preller
Person:
Roquette, Otto
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1467404
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1471064
NEUES 
erkennung und der Ruhm ihm auch ausserhalb der Grenzen 
Deutschlands entgegen kamen. Mehr war Goethe, wie 
anders immer seine Lebensstellung und Lebensfassting, 
auch nicht beschieden gewesen. 
Es können hier, ganz tmgesticht, Goethes und Prellers 
Namen noch in einer künstlerischen Thätigkeit vereinigt 
genannt werden, deren Erfolge zu einem nicht geringen 
Schmucke für die Stadt und die Gegend wurden. Goethe 
hatte schon in den ersten Jahren nach seiner Ankunft in 
Weimar mit der Verschönerung" des Parkes begonnen, 
indem er, anfangs nur zu einer festlichen Überraschung, 
"Gange, Felsensteige, Durchblicke in das noch waldartigtt 
Revier veranstaltete und langsatm fortarbeiten liess. Wie- 
land nannte diese Arbeiten nneue Goethesche Gedichten. 
Preller sollte in noch grösserem Massstabe zur Vollendung 
der herrlichen Parks in Weimars Umgebung beitragen. 
In den vierziger Jahren war Eduard Petzold Hofgiirtner 
in Weimar, einer der besten Landschaftsgartner der Zeit, 
später sogar eine Berühmtheit in seinem Fache. Er stand 
in ireundschaftlichem Verkehr mit Preller, und wusste 
sich das ltünstlerische Auge und Verstiindniss desselben zu- 
nutze zu machen. Neue Anlagen im grossen Stil wurden 
von ihnen gemeinsam durchgesprochen, gezeichnet und in 
Angriff genommen, sowohl für Weimar, sowie für die 
Parks von Tiefurt und Ettersburg; Lichtungen durch- 
gehauen, Gewässer verlegt, Felsen frei und den Blicken 
zugänglich gemacht. Der Landschaftsmaler und der Land- 
schaftsgärtnei" gingen hier Hand in Hand, um die schönsten 
Wirkungen hervorzubringen. Petzold wurde später Garten- 
direktor ain Muskau, und schrieb mehrere Werke über 
Landschztftsgiirtnerei, welche ihm grossenRtif verschafften. 
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