Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Friedrich Preller
Person:
Roquette, Otto
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1467404
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1470984
NEUES LEBEN. 
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artig gedacht und unter den 
Farben gemalt Wurden, so 
Ganzen sehr Wohlthuellda. 
farbigen 
ist die 
Bildern nur in 
Abwechselung 
zwei 
dem 
Da Preller sich nicht zu übereilen brauchte, förderte 
er die Arbeit in ruhigem Fortschreiten, um endlich mit 
der Nioilentiung dem Architekten doch noch bedeutend 
zuvor zu kommen. 
Auch die Fertigstellung seines eignen Hauses gelang 
früher, als die des Museums. nUnser kleiner Bau (so 
schreibt er der Freundin) interessirt mich mehr, als ich 
gedacht hätte. Wenn ich die Vollendung erlebe, muss 
es paradiesisch werden und sich dort nrlch schwerer Arbeit 
ruhen lassen. Alles wird durchaus einfach aber ganz solid, so 
dass schon jetzt alle Leute ihre Freude dran haben, einmal 
ein hübsches Häuschen entstehen zu sehen. Alle Fenster 
und Thürgexrviintle werden von Sandstein und das ziert 
ganz anders als der verfl- Stuck, mit dem heut den 
Nlenschen Sand in die Augen gestreut wird. Steht es 
erst, dann nxüssen Sie uns besuchen und auch Ihre Freude 
daran haben a. 
Im August des jares 1867 wurde in Eisenach und auf 
der Wartburg ein schönes Fest gefeiert. Es war die Feier 
des achthilndertiiilnigen Bestehens der XlVartbtlrg, zugleich 
die Einweihung des Neubaues derselben. Festlichkeiten, 
wie diese, muss man mit erleben, um ihren Zauber zu 
verstehen. Das wundervolle NValtlgebirge mit seinen Gründen 
und Wiesen, an den schönsten Sonnnertagen, die herrlich 
aufsteigende Felsenbilrg in neuem Glanze, die vielenTtttisende 
von geschmückten Menschen, dem Staminhause ihrer landes- 
herrlichen Familie zudriingend, auf den Anhöhen und Felsen- 
stufen gelagert, in Zügen hinaufsteigeild, die Burghöfe füllend,
        

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