Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Friedrich Preller
Person:
Roquette, Otto
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1467404
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1470940
NEU] 
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Inzxxiischen hatte er nach Vollendung der Cartons die 
liarhenskizzeir zu den NVamlgemälden in kleinerem Format 
begonnen, und gab sich mit so viel Sorgfalt daran, als 
gelte es der letzten Ausführung des Werkes. Er hatte 
grosse Freude an dieser entzückenden kleinen Bilderreihe. 
n Sind Sie erst in Kösen (schreibt er der Freundin) dann 
ist ja Weimar eine kleine Spnzierfahrt, die sich doch immer 
in etwas lohnt. Ich denke bis zur Zeit Ihres Kommens 
sämnitliche Farbenskizzen vollenden zu können, die mir 
freilich bedeutend mehr Arbeit verursachten, als ich zu 
Anfang gedacht, denn der Gedanke, dass ich der Hülfe 
Andrer bedürfen könnte, liess mich die Bilderchen sorg- 
fältiger ausführen. Der Cyklus im Kleinen gibt wieder 
einen ZlHIDICTSClIHIUClQ, wenn man das Ornament dazu mit 
Geschmack anzupassen weiss. Ich habe die Arbeit mit 
viel Freude begonnen und hoffe sie so zu beendigen. Ich 
hoiie, dass auch Sie Freude daran haben werden. Die 
NVachstechnik ist mir für diese Arbeit höchst bequem ge- 
wesen. Ein darüber gezogener Firniss gibt den Dingen 
das Ansehen der Ölmalerei, mit dem Vorzuge, dass in Öl 
das Licht nicht zu erreichen ist, wie in Wachs. Der kleine 
Cyklus hat durch seine Erscheinung schon viele Freier 
angezogen und der Himmel mag wissen, nach welcher 
Gegend er die Abschiedsreise einst antritta. Die Reise 
ging nicht weit. Denn obgleich auch einige gekrönte 
Häupter zu den Freiern zählten, wurde doch Herr v. Eichel 
in Eisenach der glückliche Besitzer. 
nDass ich in letzter Zeit von Leipzig aus aufgefordert 
wurde, die Zeichnungen für eine Prachtausgabe des Homer
        

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