Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Friedrich Preller
Person:
Roquette, Otto
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1467404
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1470916
II 
NEUES 
LEBEN. 
 ährend Prellcx" mit Llnerllliidlichenl Fleiss an seinen 
   Meisterwerken arbeitete, gingv sein iiusseres Leben 
 vereinsamt und freudlos Liahin. Sein Haus war 
verödet, die Söhne nun alle entfernt; denn dass Friedrich 
sich als selbständiger Künstler in Dresden niederliess und 
sich bald darauf einen eigenen Herd gründete, konnte er 
nur billigen. Für ihn selbst aber wurde die Einsamkeit 
um so drückender, als er auf Leben und Bewegung um 
sich her schwer verzichtete, und, bei häufigeren körper- 
lichen Niederlagen, die gewohnte weibliche PHege sehr 
vermisste. Den vielen Freunden und Freundinnen in und 
ausserhalb Weinmrs machte sein Zustand ernstlich Sorge. 
Allen schien es gerathen, dass er sich wieder verheirathete, 
selbst die Söhne neigten sich dieser Ansicht zu. Aber 
Preller näherte sich seinem sechzigsten Lebensjahre, und, 
obgleich noch ein rüstiger Mann und auf der Höhe seines 
künstlerischen Schaffens Linermüdlich thiitig, schien er selbst 
an1 wenigsten an eine zweite Verheirathung zu denken. 
Ein Brief von Frauenhand sagt über die Verhältnisse 
und Ereignisse dieser Zeit: DPFCllCY musste wieder hei-
        

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