Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Friedrich Preller
Person:
Roquette, Otto
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1467404
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1470811
298 KAMPF 
UND 
VERLUST 
CARTONS 
ZUR 
DRITTEN 
ODYSSEE. 
nung des [thcbaischen Sehers, die Insel 
wenn er dennoch lande, die Heerden 
anzutasten. Noch auf dem SchiiTe lässt 
zu Hiehen, oder, 
des Helios nicht 
er sich von den 
Gefährten durch einen Schwur geloben, sich an dem einer 
Gottheit geweihten Gute nicht zu vergreifen. Dann lan- 
den sie, um von der Fahrt auszuruhen. Manchen Tag 
reicht der im Schiffe mitgeführte Vorrath aus, und als er 
verzehrt ist, hilft jagen und Fischen weiter, die Nothdurft, 
wenn auch nur spärlich, zu befriedigen. Als aber Odysseus 
einmal allein auf einen jagdztig inis Land hinein gegangen, 
und, von Müdigkeit und Schlummer gebändigt, länger 
ausbleibt, werden die Genossen durch Lüsternheit und 
Leichtfertigkeit verlockt, dem Gelübde entgegen zu han- 
deln. Wenn sie jetzt in der Noth an das Eigenthum des 
Gottes Hand legen, so hoffen sie ihn daheim durch die 
Gründung eines Tempelheiligthtims zu versöhnen. Und 
als Odysseus zu seiner Schaar zurückkehrt, erblickt er mit 
Schrecken den Vorgang, das Schlachten der Rinder und 
bereits das Zurüsten der Mahlzeit: 
nDa erschrack ich, und riefwehlalagend den ewigen Göttern: 
Vater Zeus und ihr andern, LIIISICYlJllChC, selige Götter! 
Ach, ihr habt mir zum Fluche den grausamen Schlummer 
gesendet, 
Dass die Gefährten indess den entsetzlichen Frevel ver- 
übten 
 Als ich jetzo das SchiFf und des Meeres Ufer erreichte, 
Schalt ich die Missethiiter, vom ersten zum letzten; doch 
nirgends 
Fand ich Rettung für uns, die Rinder lagen schon tot da. 
Bald erschienen darauf die schrecklichen Zeichen der Göttem. 
 Als ich jerzo das Schiff 
Schult ich die Missethiiter,
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.