Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Friedrich Preller
Person:
Roquette, Otto
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1467404
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1470721
KAMPx 
UND Vmu 
.0 ST 
DIE 
ZU R 
CARTONS 
DRITTEN 
ODYSSEE. 
289 
Freiheit , 
Recht. 
die 
sich 
dabei 
nahm , 
W 21T 
sein 
künstlerisches 
Der Gemiilde-Cyklus führt demnach die folgenden 
sechzehn Gruppen aus dem Gedichte vor: 
I. Der Aufbruch von Troja. Die Stadt des Priamus 
ist gefallen, die siegreichen Fürsten der Griechen rüsten 
mit ihrer Beute die Abfahrt. Hoch in die Mitte des Bildes 
ragt zerbrochenes Mauerwerk mit einem Vertheidigungs- 
thurm. Durch die breite Mauerbresche sieht man über Baum- 
Wipfeln das zertrümmerte Saulenhaus der Pallas Athene, und 
im Schatten links das verhängnissvolle hölzerne Pferd. 
Rechts über Mauerqtiadern eine von Höhen begrenzte 
Meeresbticht mit Schiffen. _Odysseus, von links kommend, 
weist seine Krieger, mit der Beute gefangener 'l"roerinnen, 
nach dem Ufer; wo Andre bereits der Heimkehr entgegen- 
iubeln. Rechts im Vordergrunde sitzt eine Matrone, ge- 
bückt und verzweifelnd, zwischen zwei erschlagenen T roern. 
Die Gestalt, inmitten des Fortziehens der Sieger, hat in 
ihrer Verlassenheit etwas tief Ergreifendes. 
Es ist das Bild einer Begebenheit, die, genau genommen, 
in der Odyssee gar nicht vorkommt, wenigstens nicht in 
eingehender Erzählung. Odysseus berührt sie in seinem 
Bericht bei dem König der Phäaken, als etwas Allbekanntes, 
nur vorübergehend. (Od. 9, 38.) 
2. Der Kzzvzzjgf mit den Kikonen. Von Troja kommend, 
hat Odysseus einen Raub- und Beutezug in das Land der 
Kikonen gemacht, die, als Verbündete der Troer, den Grie- 
chen viel Schaden zugefügt hatten. Ihre Stadt Ismaros 
ward genommen; die Männer sind in das Land geflohen, um 
Hülfe zur Abwehr zu holen. In Schaaren fallen sie über die 
Abenteurer her, 
Roqunrnz. 
welche 
jetzt der 
Überzahl weichen 
müssen: 
19
        

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