Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Friedrich Preller
Person:
Roquette, Otto
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1467404
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1470648
K A M 
UND 
VERLUST 
DIE 
CARTONS 
ZUR 
DRITTEN 
Onvssr; 
28x 
Mappen, sogleich ein grosses Gemälde bei ihm bestellte. 
Es ist jenes prachtvolle Bild, vder Raub der Europatc Von 
der Vollendung dieses Werkes an, legte Graf Schacl; im 
voraus Beschlag auf Alles, was Genelli schaffen Würde, und 
so wurde eine Reihe der herrlichsten Gemälde sein, auf 
welche seine berühmte Galerie stolz sein darf, zumal sie 
die einzigen sind, die von Genellis Hand ausgeführt wurden. 
(Herkules Musagetes bei Omphale, die Schlacht des Lykur- 
gos 111it Bakchus, Bakchus unter den Musen, ein Theater- 
vorhang, die Vision des Ezechiel). Als Genelli (1858) nach 
Wfeimai" berufen wurde, war nur erst die Europa vollendet, 
alle übrigen Gemälde gehören der Weimarer Zeit an. 
Diese Aufträge und die Sicherstellung in der Berufung 
durch den Grossherzog gaben dem gereiften Künstler, 
spät genug, die innere Befriedigung, sein grossartiges 
Können den Lebenden zu beweisen. 
Auch darin fühlte sich Preller ihm verwandt, wie denn 
beide in ihrer idealen Kunstrichtung flbereinstinnnten, im 
YVetteifer der Meisterschaft, Einer immer mit dem vollen 
und freudigen Antheil an dem gelingenden Werke des 
Andern. Und so geschah es, dass in Weimar zwei Rich- 
tungen einander gegenüber standen, die hoch ideale und 
die stark realistische, für welche beide es eben kein Zu- 
sammengehen geben sollte. 
Die Sorgen, unter deren Druck Preller das Jahr 1862 
angetreten hatte, wichen mit dem Frühjahr einer innerlich 
freieren Stimmung, da die Erfüllung seiner höchsten künstle- 
rischen Wünsche bevorstand. 
Das Bedürfniss war längst dringend geworden, für 
die mannigfachen Kunstschiitze KVc-inmrs an Gemälden, 
Zeichnungen, plastischen YVerken, deren eine Anzahl in
        

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