Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Friedrich Preller
Person:
Roquette, Otto
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1467404
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1470561
TAGEBÜCHER. 
ITALIENISCHE 
NEAPEL, 
SORRENT, 
CAPRI. 
i73 
wo sie sich bis jetzt der Ruhe wegen aufgehalten hat. 
Heute den 21. Juli wollen wir das Schilf besteigen, um 
der lieben alten Roma entgegen zu eilen a. 
Damit hören die regelmassigen und ausführlichen Auf- 
zeichnungen Prellers auf, es folgt nur ein kurzer Überblick 
über den nächstfolgenden Aufenthalt in Rom, der sich 
noch auf beinahe ein Jahr erstreckte. Sorrent und vor 
Allem Capri hatten seinen Studien die hatiptsiichlichste 
Ausbeute geliefert und durften von ihm in jedem Sinne 
als der Höhepunkt der Reise betrachtet werden. 
Ich habe, an der Hand dieser Aufzeichnungen, Preller 
so viel als möglich selbstredend aufgeführt, und kann mir 
nicht denken, dass es einem Leser dieser Mittheiltingen zu 
viel geworden sei. Fortgelassen ist eigentlich nur Neben- 
sächliches und Zufälliges, und die Menge der Wieder- 
holungen, in welchen sich, wie es in Briefen geschieht, die 
Schilderung und Betrachtung, auch Wohl die Stimmung 
des Schreibenden ergeht. 
NVüsste man auch nicht, welcher bedeutende Künstler 
der VCTf3SS61' des Tagebuches sei, so würden wir uns aus 
demselben doch von einer gross angelegten, hoch idealen 
und reinen Menschennatur angesprochen fühlen. Die Liebe 
zur Kunst und zu dem Schönen, in welcher Form und 
Gestalt es den Augen auch entgegentreten möge, spricht 
sich mit einer solchen Begeisterung aus, dazu mit einer 
Kindlichkeit, die uns oft in ein frohes Erstaunen setzt. 
Wenn sich andrerseits das Charakteristische) auch wohl 
Michele starb früh, 
fährt 188; zwischen 
18 
SchiHer nach Capri zurückgeschickt. Der kleine 
Giovanni aber xwrde ein rüstiger Marinaro, und 
Palermo und Neapel. 
ROQUETTE.
        

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