Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Friedrich Preller
Person:
Roquette, Otto
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1467404
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1470368
ITAuENIsCHE 
Tlasßßücußn. 
NEAPI 
SORRENT, 
CAPRI. 
353 
durchflogen. Je näher die Thiere gegen die OberHiiche 
zu kommen gezwungen wurden, desto aufgeregter Wurden 
mit den Fischen die Fischer, denn jetzt nahte der Augen- 
blick, in welchem sie die Netze Liberspringen, oder durch 
die furchtbaren Schläge mit Schwert und Schweif grosses 
Unheil anrichten laonnten. Die Anstrengung der Fischer 
und die grosse Geschicklichkeit derselben war gleich 
hewundernswerth. Die Thiere Waren in grösster NVuth, 
schlugen entsetzlich um sich und liessen kein Mittel un- 
versucht, ihren Feinden zu entkonnnen. Endlich gelang 
es, feste Taue um die SchwmmHossen zu werfen und so 
War der Fang in Sicherheit. Man zog die Last ins Boot, 
doch diese Arbeit war die gefährlichste, da man den 
Thieren in unmittelbare Nähe kam und diese in letzter 
verzweifelter Anstrengung um sich schlugen. jeder tref- 
Yende Schlag wäre vernichtend, ein gebrochener Arm, oder 
ein Beinbruch die geringste Folge gewesen. jetzt lagen 
die Riesen, nicht gebändigt, aber überwunden im Boote, 
und versuchten die letzten gewaltigen Schläge und Sprünge, 
horfend zu entkommen. Das Schauspiel war uns Beiden 
vom höchsten Interesse und ich hatte nur den Wunsch, 
das weibliche Personal möchte uns grad heute begleitet 
haben, da man als Fremder nur selten Gelegenheit findet, 
dergleichen zu sehen.  Auf dieser Fahrt stillen wir noch 
drei von Palermo kommende Kriegsdannvfer, mit Verwun- 
deten an Bord, wie man uns sagte. Wie es in Sicilien 
geht und steht erfahren wir hier nicht, doch will man 
wissen, dass die Stadt in den Händen der Aufstiindigen 
sei. Die nächste Zeit bringt uns vielleicht etwas mehre. 
Sie brachte in der That für die Geschicke Italiens 
sehr 
viel, 
ohne 
dass 
Preller 
seinen] 
Tagebuche 
etwas
        

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