Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Friedrich Preller
Person:
Roquette, Otto
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1467404
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1470164
iNISCHE 
ITALII 
Iäxcssücuxan. 
FLORENZ, OLEVANÜ; 
Rom. 
Feuerwerks, welches einen Abschnitt im Leben der Fremden 
bezeichnet, da sie nach Beendigung desselben nach Neapel 
oder Florenz abreisen. Rom wird dann still und seufzt 
unter der gtossen Hitzea. 
Uni so mehr galt es, die Frühlingstage noch für Natur- 
studien in der Canipagna auszunutzen. nDer Morgen (28. März 
1860) war kühl und versprach einen schönen Tag, wir 
rüsteten daher unser Malzeug und fuhren nach Villa Spada 
(dort soll eine Villa gestanden haben, in der Nero er- 
mordet wurde) und begaben uns in die dortigen Hügel 
und zwar dahin, WO die alte Stadt Fidenä gestanden, von 
der übrigens nicht die geringste Spur mehr vorhanden ist. 
Die Campagna trägt hier einen grossartig öden Charakter. 
Eine Reihe felsiger Hügel erhebt sich über die weite Fläche 
und läuft in geringer Entfernung der Tiber entlang, bis 
sich diese weiter links abwendet. Nur an wenigen hoch- 
gelegenen Punkten hat man einen Blick auf die blauen 
Berge und das ist die Ursache, wesshalb Fremde und auch 
Künstler selten diesen Theil der Canipagnzi besuchen. Ich 
habe innner noch schöne Dinge hier gefunden. Hier ist 
das eigentliche Hirtenleben zu finden und dies trägt einen 
iicht patriarchalischen Charakter, so dass wir schwerlich 
einen besseren Blick ins alte Testament thun dürftem 
Historienmaler könnten hier die besten Studien machen, 
da sie laaum für die Landschaft einfachere und grossartigere 
Motive Enden werden. Von den malerischen Tiberufern 
zieht sich das Land aufwärts nach den felsigen Hügeln, 
die oft mit schönen Tenuten (Landgütern) besetzt sind. 
Hie und du kleine Hütten, oder aus Haclier Erde aufstei- 
gender Rauch zeigt uns die Wohnungen der Hirten über 
und unter der Erde. Diese Höhlen sind meist inerlaxxiürdig
        

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