Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Friedrich Preller
Person:
Roquette, Otto
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1467404
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1467862
Scnürzuxc 
GOETHES 
UND 
KARL 
Aususrs. 
allerlei Gegenstände gemacht wurden. Frösche, Käfer, 
Fische, waren die ersten Schöpfungen, welche Friedrich 
nach der Natur bildete. Aber diese kleinen Kunststutlien 
wurden auch durch wilderes Knabentreiben abgelöst, welches 
die Kriegsjahre sehr begünstigten. 
Die Schrecken des jahres 1806 konnten auf den Knaben 
noch keinen Einfluss haben, wohl aber mochte die Plün- 
derung Weimars durch die Franzosen nach der Schlacht 
bei Jena, welche auch nicht das ärmste Haus verschonte 
und Alles zertrümmerte, was nicht fortgeschleppt werden 
konntef auch die geringe Habe der Familie Preller noch 
verringert haben. Dagegen wurden die tinruhigeti Jahre 
1812 und 1813 von Friedrich mit um so grösserem Antheil 
durchlebt. Die unausgesetzten Durchmärsche der franzö- 
sischen Truppen und ihrer deutschen Verbündeten, der 
Anblick von Militär aller Art, die immer neuen Einquar- 
tierungen, das vivüste Leben auf den Strassen, die verschie- 
denen Scharmtitzel und was damit in Verbindung stand; 
Ereignisse, die den Eltern beschxxierliche und kummervolle 
Tage brachten, erschienen den Knaben nichts weniger als 
traurig. Ja, sie priesen diese schönen Zeiten hoch, die so 
viel Unterhaltung brachten, und worin es mit der Schule 
nicht sehr genau genommen wurde. Die Alten mochten 
immerhin klagen über die Gewaltthatiglaeit und Rohheit 
der fremden Gäste! Es mochte zum Widerstande der Ein- 
wohner kommen, zu sehr gefährlichen Auftritten! Gab es 
doch auch Conliikte im Prellerschen Hause, wobei sich die 
I wGoethc, Weimar und Jena im Jahr 1806m Nach Goethes 
Personal-Akten. Am fünfzigjährigen Todestage Goethes herausgegeben 
von Richard und Robert Keil. E. Schloemp. Leipzig x882. 
Ißk
        

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