Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Friedrich Preller
Person:
Roquette, Otto
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1467404
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1469859
202 
ITALII 
ENISCHE 
Ilasßßücnx 
OLEVANO, Rom. 
ein Grieche, oder Spaterer, einen ähnlichen Gegenstand 
grossartiger, schöner und inniger gedacht. Von höchster 
Grazie und Schönheit ist ebenfalls die Psyche, die Büchse 
emporhaltend und von Genien getragen; ebenso Merkur 
mit der Psyche, Venus mit dem Amor, und Venus in dem 
von Tauben gezogenen Wagen. In dem dztran stossenden 
Saale erwartet uns aber ein ziemlich gut erhaltenes Werk 
des göttlichen Meisters, welches er allein gemalt hat, die 
Galathea. Hier ist Rafael in glorreichster Erscheinung.  
In den oberen Räumen befinden sich zwei Säle, der erste 
nach Zeichnungen von Giulio Romano, der andere von 
Sodoma, und von diesem sieht man Dinge, die man hier 
nicht erwartet. Alexander und Roxane, der ihr die Krone 
reicht, und die Familie des Darius vor Alexander. Letzteres 
Bild hat Sodoma nicht vollendet, wie er es begonnen, er 
malte beide ohne Gehalt, in der Hoffnung die Aufträge 
für den Vatican zu bekommen und hatte von dem letzteren 
erst drei Figuren beendet, rtls der dreiundzxrvanzigjälirige 
läafztel nach Rom kam und die grosse Arbeit erhielt. 
Sodonm vbllendete in seinem Ärger das Bild nicht, ging 
von Rom weg, und hat nie mehr so Schönes vollbracht. 
Die Farnesina ist dem Künstler ein Plätzchen, wohin er 
immer in Sehnsucht zurückkehrt a. 
 Nov.) nDiC Sammlung Borghese besitzt Werke 
erster Grösse: Die Grablegtlng Rafaels, die Datnae von 
Correggio, die geistige und irdische Liebe von Tizizln, sind 
XVerke die einzig in der Welt stehen. Vor dem Bild von 
läuft-ziel (Grublegung) kam mir wieder der Gedanke, dass 
Rafael eigentlich nie und in keinem Werke glücklich ge- 
stochen worden ist, hauptsächlich in der Ausführung immer 
verunglückt, weil die Kupferstecher den malerischen Theil
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.