Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Friedrich Preller
Person:
Roquette, Otto
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1467404
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1469736
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Geschmack in Anordnung des zierlichen Schmucke-s, wie 
des Kostüms, sind dann nur bemerkbar, wenn man sich 
selbst über diesen Punkt eine Frage vorlegt. Das Bild 
utirltt eben nur als ein Vollendetes Ganze. Uebertrorlien 
kann dieses göttliche Werk niemals werden u. 
n Ein zweites Porträt ist julius II. Es gehört zu Rafaels 
weltbekannten untadeligen Arbeiten. Die Madonna mit dem 
Sticglitz, eine zweite heilige Familie, der Johannes in der 
XNVüste und ein weibliches Porträt aus seiner strengsten 
Zeit. Ueber diese Werke liessen sich Folianten schreiben. 
Es liegt ein Stück von Rafaels Leben drin und offenbart 
sich uns in klarster Weise. Man sehe sein eigenes Porträt 
in der Sammlung der Künstler und man wird diese Arbeiten 
verständlicher linden. Aus diesem einzigen Bildchen tritt 
uns Rafael im reifen jünglingsatlter entgegen. Reinheit 
der Seele, unendliche Liebe und Schönheit bezaubernjeden, 
der auch ohne zu wissen, wen das Bild vorstellt, vor 
dasselbe tritt. Durch diese himmlische Seele und Augen 
trat die Welt nach allen Seiten hin in höchster Schönheit 
und Veredlung der Menschheit entgegen seit Jahrhunderten 
und wird es, so lange noch ein Restchen von ihm übrig 
bleibt. Seine Erscheinung und mit ihm der Michelangelo 
sind einzig in der Welt. Man lese Vasaris Lebensbe- 
schreibung dieser herrlichen Menschen.  Rafaels Hand- 
zeichnungen in dieser Sammlung sind von höchster Be- 
deutung u. 
nWir gingen nach dem vor vierzehn Jahren aufge- 
fundenen Frescobilde des Rafztel im Refectorium des Klosters 
Onofrio. 
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Ort 
wurde 
Aufbewahrung von NVagen gebraucht. Da man flber dieses 
Werk in verschiedener, sich widersprechender Weise be-
        

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