Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Friedrich Preller
Person:
Roquette, Otto
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1467404
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1469608
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Carstens genommen (der Grossherzog von Sachsen hatte 
die vierzehn Zeichnungen desselben aus seinem Besitz ein- 
gesendet), dass Koch, der Lehrer Prellers, mit einer ansehn- 
lichen Reihe von Bildern vertreten war und die Kunst der 
Gegenwart in den Odyssee-Canons 
werke abschliessen konnte. 
mit 
einem 
Meister 
Es tagte aber zugleich in dieser Zeit die dritte allge- 
meine Künstlerversannnlung in München und der Tag der 
Erörhiung der historischen Ausstellung (22. Juli) war auch 
der ihres Zusannnentrittes. Daher denn ein Publikum von 
Fachkennern und Sachverständigen vereinigt War, wie es 
nicht leicht bei einer Ausstellung zusammentrifft. Auch 
wurde die Eröffnung mit einer grösseren Feierlichkeit be- 
gangen, als es sonst zu geschehen pflegt. Gesang und 
Orchestermusik leiteten sie ein, in Festreden (von 
M. Carriere und Th. Dietz) wurden die leitenden Ge- 
danken des Unternehmens und die Bedeutung desselben 
dargelegt. 
Und als es nun an das Durchwandern der Säle ging 
konnte der erste Blick, der meist auf Bekanntes fiel, schon 
wahrnehmen, dass Deutschland hier sein Bestes geleistet 
hatte. Zwar wenn von einer historisch vollständigen Aus- 
stellung die Rede sein sollte, so fehlte manches Werk 
abgeschiedener Meister und mancher Lebenden, während 
Andre wieder nicht ausreichend oder nicht charakteristisch 
Vertreten waren. Das Vorhandene aber musste anziehend, 
lehrreich und höchst bedeutend genannt werden. 
Allein an Cartons und Zeichnungen wraren da: Werke 
Von Carstens, Cornelius, Führich, Genelli, Kzlulbach, Over- 
beck, Preller, Rethel, Schinkel, Schnorr, Schwanthaler, 
Schwind, Steinle, Veit. Wenn man nun das Bekannte mit 
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