Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Friedrich Preller
Person:
Roquette, Otto
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1467404
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1469475
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DIE 
CARTONS 
ZUR 
ZXKIEITEN 
ODYSSEE 
gleich sie mit derselben nicht ganz einverstanden waren, 
sexidetexl sie den Plan dennoch an Preller. Dieser fühlte 
sich dadurch aufs Angenelnnste berührt und angeregt, 
wenngleich auch er sich mit der Fassung der Skizze nicht 
befreunden konnte. Er schreibt (6. Dec. 1857): nIch glaube, 
der Grund zu den Bildern muss roth, etwa aus dem Caput 
morttium sein, ferner dürfen die Bilder selbst keine an 
Staifeleibilder erinnernde Fassung haben, wie in der vor- 
liegenden Zeichnung, weshalb sie hier wie aufgehangene 
Bilder erscheinen. Die Malerei muss zur Architektur ge- 
hörig sein. Das Ganze muss jedenflills die Art Anmuth 
haben, die keiner griechischen Tragödie mangelt. Die Bil- 
der müssen die grosse Masse der Fläche einnehmen, un- 
gefähr wie das im Haertelschen Hause der Fall ist, oder 
in dem sonst hässlichen NVielandzinnneru. 
Zugleich berichtet er über das Weiterrüclteri seiner Ar- 
beit: njetzt steht der ate Carton auch fertig vor mir, ich 
meine die Ziegenjagd. AmWVietlersehn beim Laertes habe 
ich gestern begonnen. Dies wird ein still ländlich heitres 
Bild. Auf einem sanften Hügel liegt die Meierei, mit der 
Front nach der oHnen See, ein Rebengztng begrenzt den 
Vorplatz. Oliven beschatten theilweis den Hügel, an wel- 
chem der begangene Weg zur Besitzung führt. Hirten und 
Schnitteritinen treiben ihre Geschäfte. Im Vorgrund steht 
der alte König gebeugt an einem jungen Bäumchen, wel- 
ches er anbindet. Sein Sohn nahet von der Seite, die ganze 
Scene mit ausgebreiteten AIIHCI] begrüssend. Ein grosser 
Apfelbaum beschattet diese Scenett. Sie wurde später wesent- 
lich verändert. 
NViihrentl dieser rleissigen Berichte über seine Arbeit, 
nebst Verhandlungen über Photographien Lind Radirungen
        

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