Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Friedrich Preller
Person:
Roquette, Otto
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1467404
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1469423
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159 
Viel leichter würde es mir werden, wenn ich einige eben 
gebrauchte Gegenstände um mich liegen fande. Ich bestrebt- 
mich jetzt, einige Unordnung zu veranstalten, Glaser zu 
brechen, Flecken zu machen u.  w. Länger als bis kknfang 
kommender Woche, wenn ich nicht noch einige Tatge 
nach Eisenach gehe, werde ich schwerlich aushalten. Mit 
meinem Befinden habe ich Ursatche zufrieden zu sein, wenn 
ich die immer noch anhaltende Mattiglteit abrechne. Hoffent- 
lich wird sich auch das in die alten Fugen bringen lassen. 
bis mir die Freude Ihres und Lübkes Besuch wirdu. 
Weimar rüstete sich damals zu grossen Festlichkeiten, 
da im Herbst das Goethe-Schiller Denkmal enthüllt werden 
Sollte, zu welchem Preller die Gaste aus Berlin erwartete. 
Et fährt fort: vGestern war Rietschel hier, um nochmals 
übel" den Platz der Gruppe zu bestimmen. Er hat nun 
Vor das Theater entschieden, so dass sie dem Theater den 
Rücken kehrt. Ich bin nicht ganz dandit einverstanden, 
doch nur er hat zu bestimmen und hat es gethan. Die 
Statue des Karl August kommt auf den Fürstenplatz und 
dafür soll in jenen Festtagen der Grundstein gelegt werden. 
Sie, liebe Freundin, dürfen tmmöglich fehlen, wenn uns 
Allen die Freude ungetrübt sein soll. Ein 'I'ag ist, wie 
ich höre, auch für die XVartbtirg bestimmt, und da bin 
ich höchst begierig, was Lübke sagte. 
Er lobt, dass die Freundin sich wieder zu dem Ge- 
biete gewendet, auf welchem ihr Vorzügliches gelang und 
Sagt in demselben Briefe: nDass Sie wieder in königlichen 
Dienst getreten und zwar in den der schönsten in der 
Schöpfung, der Rose, freut mich unendlich. Ich bin, wie 
Sie wissen, ein seufzender Anbeter dieser Schönheit und 
beneidete Sie schon oft um das Glück, sich ihr ganz weihen
        

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