Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Friedrich Preller
Person:
Roquette, Otto
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1467404
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1469385
CARTONS 
ZXVEY 
ZUR 
Omssx 
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seltener bringen wird, und sie wird kommen, ehe mir die 
Freude werden kann, Sie vielleicht in Dresden wieder zu 
sehen. Die Cartonangelegenheit hat so vieles angeknüpft, 
dass wir nothwentiig einen längeren itiüntilichen Austausch 
wtinschen müssen, wenigstens ist dies von meiner Seite 
der Fall.  Vor allererst zur Antwort auf Ihre Frage 
wegen der Copie nach einem der Cartone. Wann, meine 
theure Freundin, habe ich Ihnen etwtas abgeschlagen? 
Schalten und walten Sie mit all den Sachen, die in Ihren 
Händen sind, wie Sie wollen, nur möchte ich nicht, dass 
dieselben in andere Hände kamen. Copiren Sie oder G., 
was Sie für gut finden! In Ihrem nächsten Briefe, worauf 
ich tinersiittlicher Mensch mich jetzt schon freue, bitte ich, 
mir doch mit einem Worte zu sagen, wie und ob über- 
haupt das Photographiren zu Stande kommt. Sobald wirk- 
lich ein Probedrucl; gemacht ist, schicken Sie mir ihn ja 
bald, denn darauf bin ich wirklich begierig. Von Düssel- 
dorf hat man mich gebeten, da ich die Cartone zugesagt, 
doch auch die in Berlin ausgestellten Zeichnungen mitzu- 
schicken. Ich bitte Sie demnach, da Sie "nun einmal die 
Sache, die Last, auf sich genommen, doch eine Auswahl 
zu treffen und sie wohl verpackt tlahin gehen zu lassen. 
Sein Sie, theuerste Frctindin, mir nicht böse über die neue 
Zumuthting. Der Düsseldorfer Verein trägt, versteht sich, 
die Unkosten u.  
vjetzt ein Wort über den letzten Aufsatz im Kunst- 
blatt von Lübke. Sie scheinen Sorge zu tragen, dass der 
vorige vom Berlinerkinde mich tinangenehm berührt haben 
könne? Das ist nicht Ihr Ernst, denn Sie kennen mich 
besser, und mein Brief, der nun sicher in Ihren Händen 
iSI, wird Sie darüber beruhigt haben. XVie wenig ich mich
        

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