Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Friedrich Preller
Person:
Roquette, Otto
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1467404
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1469358
ZNVEITI 
ZUR 
CARToxs 
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Hähne], wie verschieden auch in ihren Kunstansichten und 
Hervorbringungen, vereinigten sich in der Anerkennunät 
der hohen Bedeutung dieses Cyklus. Preller, welcher selbst 
nach Dresden kam, durfte zufrieden sein mit dem Ein- 
druck, den sein Werk bei den Kunstgenosseia machte. Eine 
erste (öffentliche Beurtheilung von Dresden aus brachte das 
nDeutsche Kunstblattal, in einer noch ltnapp gehaltenen 
vCorresivontlenza, in welcher doch schon die Vergleichung 
des neuen Cyklus mit dem alten, sowie mit Schirmers 
biblischen und Rottmtmns griechischen Laudschafteiw an- 
gestellt wird. 
Allein unter diesen freundlichen Eindrücken warf ihn 
in Dresden ein altes Uebel unter grimmigen Schmerzen 
auf das Kittnkenlatger. Diese Galliensteinbesclwverden waren 
der Art, dass er wie in halbem Wahnsinn hätte Gewalt an 
sein Leben legen mögen. Frau Storch, deren Schwester 
und Mutter konnten denn doch nicht Lunhin, Prellers Gattin 
zur Pflege herbei zu rufen. Sein Zustand besserte sich, 
aber die Kur in Karlsbad musste so bald als möglich an- 
getreten wertlen.  
In diesen 'l"agen nahm ihm die Freundin das Yer- 
sprechen ab, die Odysseebilder auch in Berlin. wohin sie 
demnächst zurilcl; zu kehren gedachte, zu einer Attsstelltmg 
zu bringen. Gegen Berlin und das Berliner Kunstwesen 
hatte aber Preller ein schwer zu Etberwintlentles X70rurtheil. 
Dass sein über alle Neueren hochgeschiitzter COFUCliLIS in 
Berlin nicht zu seinem vollen Rechte gelangt, dass an seiner 
statt Kaulbach eine so mnfasscnde Ilhiitigkeit und Bevor- 
zugung gewonnen hatte, Flösste ihm einen grollenden 
1 Deutsches Kunstblutt, 
 1837. S. 13;. 
herausgegeben 
VON 
fitidt 
Egflcrs.
        

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