Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Friedrich Preller
Person:
Roquette, Otto
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1467404
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1469340
DIE 
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Schöpfungen, in Erfindung, (lruppirung und landschaft- 
licher i-Xnortlnung weit hinausgewachseii über die erste 
Fassung. 
Die Cartons sind nur von geringen] Umfang. Sechs 
davon in schmal-hoch genommenem Format, etwa zwei 
Fuss hoch, das siebente (das {igurenreichste Bild, dieNattsikaa) 
ebenso hoch, aber doppelt so breit als die übrigen. 
Mit dem reinsten Verstiindniss der antiken Dichtung, 
dem sichersten Erfassen der idealen Kunst, vereinigt sich 
in diesen kleinen Cartons die Herrschttft über alle Mittel 
der 'I'echnik, wie sie eine arbeitsvolle, an künstlerischen Er- 
fahrungen reiche Laufbahn erworben hat. Diese Herrschaft 
über die Darstellung der landschaftlichen wie der iigürlich 
menschlichen Natur hat sich aber in ernster Selbstbe? 
schriinkung ein strenges Mass bestimmt, und den inneren 
Reichthtmt zur höchsten Einfachheit des Ausdrucks be- 
zwungen. So Linbedingt wirkt aber das künstlerisch Gross- 
artige schon aus diesen einfachen Kohlenzeichnungen, dass 
man den schaffenden Genius in seiner ganzen Macht des 
Ausdrucks erkennt, ohne dass er, da die Vortheile der 
Farbe und des Lichtglttnzes noch fehlen, schon das letzte 
Zauber-Wort gesprochen hat. 
Preller hatte seine CATIOHS für eine besondere Aus- 
stellung nach Dresden bestimmt, liess sich aber durch 
den Archäologen Professor Göttling in Jena gewinnen, sie 
zuerst dem kleineren akademischen Kreise der Universitäts- 
stadt darzubieten. Fanden sie hier vor einem gelehrten und 
lwchgebildeten Publikum entschiedene, aber doch nur stille 
Bewunderung, so wurde ihr Erscheinen in Dresden schon 
lebhafter begrüsst. Die Maler Schnorr von Catolsfeld, 
Bendemann, Hübner u. A., die Bildhauer Rietschel und
        

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