Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Friedrich Preller
Person:
Roquette, Otto
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1467404
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1469152
E32 
D11 
NORDISCHE 
EPOCHE. 
HAUS UND 
RKSTATT. 
Frau mit ihr bezeugt seine warme Theilnahme, wie für 
die Freundin, so für die Künstlerin. 
Frau Anna Storch war es, welche in Berlin, wohin 
sie ihren Wohnsitz verlegte, und mit Künstlern und Man- 
nern der Wissenschaft in Beziehung stand, für Prellers 
hier noch nicht recht erkannte Bedeutung eintrat und sein 
künstlerisches Bekanntwerden vermittelte. S0 auch gab 
sie ihm Aufschluss und Nachricht über Berliner Kunst- 
verhiiltnisse, Ausstellungen und Persönlichkeiten. Vor ihrem 
Kunsturtheil fühlte er eine immer wachsende Achtung 
und so wurden seine Briefe an sie von Jahr zu Jahr ein 
Rechenschaftablegen über den Stand seiner Arbeiten, über 
neue Eindrücke, die er auf Reisen gewonnen, über seine 
Beurtheilung der künstlerischen Verhältnisse der Gegen- 
wart. Manches Charakteristische aus diesen Briefen mag 
hier eine Stelle linden. 
Im September 185i schreibt er der Freundin, nach der 
Heimkehr von einer Reise: wWir beiden haben im Ganzen 
ähnliche Ansichten in den Künsten, weichen aber doch in 
mancherlei ab, und in einigen Dingen stehen wir Lms 
sogar laampfgerfistet gegenüber und das bringt zuweilen 
den Einen oder Andern in seiner Ansicht zu mehr Klar- 
heit. Ich habe Ihrer in München viel gedacht, weil ich 
weiss, dass Sie dieser Richtung in der Historienmitlerci 
feindlich gesinnt sind. Zuerst muss ich Ihnen gestehen, 
dass München auf mich keinen vortheilhaften Eindruck 
gemacht. Es drängt sich Einem sehr bald auf, datss alles 
dort Entstandene nicht naturgemäss ist, sondern der Laune 
(Beide im Museum zu Breslau.) 3. Die Königin der Nacht. (Ebenfalls 
in Breslau.) 4. Ein Thyrsusstab an eine antike Vase gelehnt, mit 
läbscn bekriinzt. (Kam in Privatbesitz nach Hamburg.)
        

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