Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Friedrich Preller
Person:
Roquette, Otto
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1467404
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1468957
112 
WEIMAR um) LEIPZIG. 
DIE 
RSTEN ODYSSEE-Gl 
EMÄLDI 
s. HAUSSTAND. 
Nach dieser Zeit ist kein Blatt von ihm mehr vorhanden. 
Er fand, dass seine Augen dadurch zu sehr angegriffen 
wurden, daher er diese Thätiglqeit aufgab. Die Anzahl 
der von Preller r-atlirten Blätter wird von C. Ruland' fest- 
gestellt auf achtundzxxranzig, darunter neun Portraits, die 
übrigen meist Landschaften. In den Handel kamen die 
Blätter entweder nie, oder wenn einige davon, doch erst 
viel später. Daher die frühsten aus dem Jahre 1832 sehr 
selten, wogegen von den späteren einige der vorzüglicheren 
heute noch den Sammlern zugänglich sind. Das Museum 
in Weimar besitzt die vollständige Sammlung mit fast ttllen 
Abdrucksgatttrngen und Probedrucken. 
Musste Preller das Radiren nach dem Leben aufgeben, 
so blieb er dem Portriitzeichnen für alle Zeit getreu. Auf 
eigentliche Bildnissmtllerei liess er sich nicht ein und pflegte 
solche Anträge abzulehnen, ohne doch für sich und den 
vHausgebrauchct ganz darauf zu verzichten. Die Zeich- 
nungen aber machte er in allen Grössen, schenkte sie 
seinen Originalen, oder behielt sie zum Andenken in grossen 
und kleinen Skizzenbüchern. Ein solches führte er stets 
bei sich, zu Hause, in Gesellschaft, auf gemeinschaftlichexi 
Spaziergängen, um es während der Unterhaltung hervor- 
zuziehen. Oft merkten seine Umgebungen kaum etwas 
von seiner Beschäftigung, bis die Nachbarn mit lauter 
Freude die Vollendung eines sprechend ähnlichen Porträts 
verkündeten. 
Eine 
Meisterschaft 
aber 
erreichte 
schon 
früh 
' nZur Erinnerung an Friedrich Prcllcra. Ausstellung von Werken 
Fr. Prellers im Grossherzoglichen Museum zu Weimar. Mai 1878. 
XVcimar, H. Böhlnu. (Dircction des Gr. Museums. C. Ruland.)
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.