Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Friedrich Preller
Person:
Roquette, Otto
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1467404
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1468911
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XAYEIMAR UND LEIPZIG. 
DIE ERSTEN Oovssß 
iMÄLDE. 
HAUSSTANI). 
der Gestalt 
Kraut Moly 
Hermes, 
reicht. 
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ihm 
das cntzaulwc1'ndu 
Die Krone des ganzen Cykltis ist das siebente Bild, 
welches die Wand gegenüber den Fenstern einnimmt. Es 
stellt den Empfatng des Geretteten beim Sauhirten Eumiitls 
dar. Man erblickt von ziemlicher Höhe aus das Meer, 
darin sich der versöhnte Himmel tief blau spiegelt. Rechts 
erheben sich Felsenwiinde, links ist ein Theil des Hauses 
sichtbar, in welchem der nHüter der Sautrifm seines Herrn 
Eigenthum verwaltet. Vor der Thür erhebt sich eine von 
Weinlaulw umrztnkte Xieranda hoch in die Mitte des Bildes 
hinein, unter deren Schatten der noch unerkannte Herr 
des Eilands rastend die Schale seines gastlichen Dieners zum 
Munde führt Dieser aber eilt mit ausgebreiteten Armen 
einem Jüngling entgegen, der die Stufen zum Hause empor- 
steigt. Es ist der nglänzentle SOlIUa des Odysseus, wider 
Erwarten heimkehrend von seiner Fahrt, die er zur Ent- 
deckung seines Vaters unternommen. Licht und Luft, die 
Wohnlichkeit des Ortes, die Ruhe des Meeres und der 
Landschaft, vereinigen sich hier zu einer wiunderbar glück- 
lichen Stimmung. 
Die YVahl der Situationen ist, wie man sieht, so ziemlich 
dieselbe, wie die in den späteren, nur die Anzahl be- 
schränkter, die Durchführung freilich, die Farbe, die Technik, 
die künstlerische Atlffzisstmg noch weitaus zurticltstehentl 
gegen das Hauptwerk. So lange dieses aber noch nicht 
vorhanden war, durfte man schon mit freudiger Befriedi- 
gung eine Kunstleisttmg betrachten, in WClClIGT sich etwas 
Eigenartiges, eine ursprüngliche Künstlernartir aussprach, 
trotz der Anlehnung an den Meister, dessen Schule sich 
tiarin nicht verkennen liess. Denn die Wiedergabe der
        

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