Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Theodor Horschelt
Person:
Holland, Hyazinth
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1466005
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1466237
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(DIE 
ELTERN) 
er Name Horschelt klingt uralt, altsächsisch, 
D heljandmässigf) Doch findet sich die Familie 
nachweisbar erst im vorigen Jahrhundert, aber 
gleich in Terpsichores Kult, wobei die Kreuzung zweier 
Stämme bemerkenswert ist, da auch der weibliche 
Teil der Verwandtschaft in choragischen Künsten ex- 
zellierte. Der Grossvater unseres Malers war ein viel- 
seitiges Mitglied der Gesellschaft Koberweinf) die 
damals in allen rheinischen Städten gastierte und eines 
ausgezeichneten Rufes genoss. Als Gründer derselben 
gilt ein Juwelier aus Prag, welcher sein glänzendes 
Geschäft der reizenden Franziska Satori (Sartory) 
opferte, und mit ihr und anderen vorzüglichen Kräften 
eine Truppe zusammenbrachte, welche im Gebiete der 
Oper, des Schauspiels und Balletts zu Köln, Düsseldorf, 
Mainz und Strassburg grosses Aufsehen erregte. Hor- 
schelt heiratete eine von Koberweins Töchtern. Aus 
dieser Ehe stammt der am I3. April 1793 zu Köln 
geborne Friedrich Horschelt, welcher bald als ein 
Stern erster Grösse über den oft zitierten, die Welt 
bedeutenden Brettern erglänzte. In seinen, mit ganz 
stilloser Geschraubtheit humoristisch gefärbten Memo- 
rabilien berichtet Horschelt, wie seine erste Jugend 
Bayer. Bibl. 20. I
        

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