Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Theodor Horschelt
Person:
Holland, Hyazinth
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1466005
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1466745
III. 
KAUKASUS.) 
28 
chon während seines Aufenthaltes in Algier hatten 
S die über die Krim heraufziehenden Gewitter Hor- 
schelts Blicke angezogen; nach seiner Rückkehr 
mochte ihn wohl bisweilen eine stille Verzweiflung 
beschleichen, von diesen grandiosen Ereignissen kein 
Augenzeuge zu sein. Dagegen sprach freilich die 
goldene Wirtschaftsregel, dass in der rechtzeitigen Be- 
schränkung auch ein Nutzen liege, und dass bei einem 
neuen Umherziehen und Einlenken in noch nicht über- 
sehbare Bahnen die Mühen, Ergebnisse und Kosten 
der spanisch-algierischen Reise geradezu weggeworfen 
wären. Horschelt hielt also hinter seinen Bildern 
wacker aus und wartete, bis die Dinge an ihn kamen. 
Und das Jahr 1858 verwirklichte den Traum seiner 
Jugend. Horschelt reiste mit zwei Empfehlungs- 
briefen von dem kaiserlich russischen Gesandten Grafen 
von Severin zu München an den kommandierenden 
General, Fürsten Bariatinsky, und von dem genialen 
russischen Hofmaler Alexander von Kotzebue 
an dessen Schwager, den Staatsrat von Krusenste rn 
in Tiüis ausgestattet, nach dem Kaukasus. 
Die Reise ging über Odessa, Sebastopol und 
Kertsch nach Tiflis, wo ihn der Oberstkommandierende 
Fürst Alexander Bariatinsky in zuvorkommendster
        

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