Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Zehn Jahre mit Böcklin
Person:
Floerke, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1461827
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1462935
48 BÖCKLIN-AUFZEICHNUNGEN UND ENTWÜRFE 
wenn man glaubt: man kann es und stehen bleibt. (Ich denke 
gerade an Franzosen wie etwa Cabanel im Gegensatz zu Henner. 
 „Es giebt nur einen Cabanel!" „Gott sei Dank!") 
Farbe, Ruhe oder Bewegung etc. Wir wissen sehr wohl, 
dass die Geschicklichkeit Mittel hat, um die eigentümlichen 
Wirkungen dieser zu paralysieren. Böcklins Eigentümlichkeit 
ist es fast allein, gerade diese physiologischen (optischen) Eigen- 
schaften seiner Mittel bis zum äussersten zu erkennen, aus- 
zunutzen, in einem Brennpunkt zusammenzufassen. 
(Die mühsam erkannten physiologischen Gesetze scheinen 
Böcklins Auge angeboren zu sein, und die in diesem Sinne ge- 
leitete Erfahrung hat die Gabe  ohne wissenschaftliche Stu- 
dien  zum unfehlbaren Bewusstsein verstärkt.)
        

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