Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Zehn Jahre mit Böcklin
Person:
Floerke, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1461827
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1462648
JEINFLÜSSE", ENTWICKLUNG, AUTODIDAKT 
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jene, welche in der Natur, als die, welche in Kunstwerken für 
das Auge vorhanden  er kann lernen aus allem. 
Ein anderes Mal: „Man kann nichts lernen von andern. 
Man muss alles an sich selbst erfahren. Und von den Alten 
erst recht nichts. Es giebt ja kein Bild, das heute in der Farbe 
noch so aussähe, wie sie es gewollt haben." 
In diesem Sinne und in Rücksicht auf unseren Mangel an 
Tradition ist Böcklin durchaus Autodidakt zu nennen, soweit 
das eben möglich ist. Klare Erkenntnis seines Zieles, gesunde, 
bewusste Willenskraft und ein gewaltiges, rapid bewegliches 
Gedächtnis, auf starke Anschauungs- und Empfindungsfahigkeit 
gestützt, befähigen ihn dazu.
        

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