Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Zehn Jahre mit Böcklin
Person:
Floerke, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1461827
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1465106
VARIA 
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ohne Groll und Trübung  die ja keinem erspart bleiben  
als seine Freudenquelle zu eigen gemacht und reingehalten hat 
 zeigt er ja, dass er sie begriffen, nicht indem er sich pessi- 
mistisch von ihr abwendet. 
Der eine will ein Bild malen, der andre will bloss gut malen. 
Der Künstler hat stets zu wenig Mittel und zu viel zu sagen. 
Die ganze Pleinair-Geschichte ist oder war, als ob sich 
jemand plötzlich mit seinen jüngern ölfentlich zusammenthut, 
um endlich auch für die gesamte deutsche Rechnung das 
Einmaleins zu erfinden und fortwährend darüber lärmende Be- 
richte erscheinen lässt: jetzt sind sie schon bei 4x4. 
Pleinair. 
Unduldsamkeit 
unfähig macht. 
Es ist in erster 
der Schule, nicht 
Linie die Beschränktheit und 
ihre Richtung, was sie lebens- 
Wenn man alles verstünde, das „warum" begriffe, so 
ginge man ganz heiter und beruhigt über diese Welt,  der 
Zorn kommt nur von dem mangelnden Verständnis. Das könnte 
man auch von den Anti-Böcklinschen Kritikern sagen. 
„Die Welt bewegt sich nur vorwärts durch den Hass 
feindlicher Brüder", sagt Renan. Hoffen wir diesmal  zu 
ihrem Vorteil. Es kommt ja nicht bloss darauf an, wer der 
grössere Bruder sei (d. h. für den gewünschten direkten Ein- 
fluss), sondern darauf, wem die Meisten beistehen. 
        

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