Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Zehn Jahre mit Böcklin
Person:
Floerke, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1461827
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1464877
222 BÖCKLIN-AUFZEICHNUNGEN UND ENTWÜRFE 
(Benlliure), voller 
das gemacht ist. 
Erkenntnis ! 
Da 
soll 
einer 
staunen, 
wie 
Die drei Bilder von Habermann"') muss man ansehen. 
Da kann man sich gleich die Seele eines Künstlers zusammen- 
bauen. Er spielt halt den Pariser und ist geschmeichelt, wenn 
man's merkt. Ohne allen Ernst, ohne Herz. 
Skarbina („Der Mann mit dem Cokeaäw). Wozu malt 
er das? Der Mann wäre ja ohnedem auch da. Den kann ich 
mir ja kommen lassen und wieder wegschicken, wie jedes Modell, 
jeden Packträger. Ein Bisschen musste daran doch wenigstens 
von mir sein. 
Ich nannte nur wenige Namen, weil mir die Menge durch- 
aus uniform aussieht: Heissig und geschickt. Aber nach hundert 
Jahren könnten alle die Bilder von einem und demselben 
unglaublich produktiven Menschen sein. 
Wir haben nicht zu viel, sondern zu wenig Überlieferung 
in Deutschland. Beweis schon {die Abhängigkeit von Paris, 
dessen jeweilige Modekrankheiten wir unbesehens begeistert 
nachmachen. Beweis ferner der Mangel an irgendwelchem 
historischen Sinn bei unsern meisten Malern und der naive 
Stolz darauf. 
njagdstück"; „Ein Sorgenkind"; "Morgendämmerung". 
"Küchenhof"? A. d. H.
        

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