Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Zehn Jahre mit Böcklin
Person:
Floerke, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1461827
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1464718
 
ENTWÜRFE 
Glut? Diese affektierten Sozialisten, die in Staub und 
einhergehenden Elegants gehen doch den nichts an! 
Asche 
Böcklin hat mit keiner der modernen Malerschulen etwas 
gemein. Er wird nie danach streben, eine Manier zu erfinden, 
auf welche hin seine Bilder von Modemenschen gekauft werden; 
er wird nie ein Stück Natur nachquälen, um glauben zu machen, 
er sei ein Künstler, er wird das Geschichtenerzählen und Witze- 
machen immer für die Aufgabe eines Illustrateurs halten. 
Das Amusanteste von Begriffsverwirrung vollzieht sich. 
Der Mensch darf nicht mehr geniessen. Er sieht. Aber nicht 
wie er. Er bemüht sich wie eine Maschine zu sehen  wie 
ein Objektiv. Heilige Objektivität und deine Prediger! Als 
0b nicht die Subjektivität das Einzige wäre, was in Frage 
kommen kann. 
Modernste. jetzt soll das bewusste (empfundene, be- 
sonnene) Kunstwerk aufhören  als ob das ginge) und einem 
mit scheinbarem Unbewusstsein kokettierenden Platz machen. 
Nur immer wieder rin in die Eier, nachdem ihr sie noch nicht 
mal vorn A . . . . habt,  wenn sie auch zerbrochen und leer 
sind! (München 1890.) 
Heute sind die selig, die da geistig arm sind. 
Wenn die Kunst nur andeuten und anregen kann, so setzt 
sie jedenfalls doch die vollste Kenntnis der Dinge und das 
präziseste Bewusstsein seitens des Künstlers voraus. 
Der Natur glaubt man alles. 
Glocke  mit einem Mal läuft er 
Stein muss beweisen, dass er da ist. 
Ein Kapuziner wie eine 
weg. Aber ein gemalter
        

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