Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Zehn Jahre mit Böcklin
Person:
Floerke, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1461827
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1464539
 
„Martin Salanderß)  und manches andere Kunstwerk: 
je länger man liest, umsomehr Zusammenhang merkt man, um 
so festere Beziehungen kommen in die Sache." 
„Ich habe mich wieder mit dem Professor Werdmüller, 
natürlich nutzlos, herumgestritten. Es schade doch nichts, 
es erfreue vielmehr eine Reihe von Wissenden, wenn histo- 
rische Kostüme echt seien. Ja, darauf kommt es ja aber bei 
einer malerischen Aufgabe absolut nicht an. Wer das sucht, 
will ja kein Bild sehen. Was gehen mich die Kerle an, denen 
das Spass macht! Wie kann einer, der an so was denken muss, 
der davon nur im geringsten beeinflusst wird, eine klargestellte, 
rein künstlerische Aufgabe vor Augen haben! Was mein Pudel 
oder mein Hausknecht sieht, das sehe ich ja nicht." 
„Dieser B . . . . t gehört zu den Leuten, die jedes Ge- 
spräch sofort ins Gewöhnliche, Triviale hinabziehen. Wir sassen 
gestern beim Strozzi (meine Frau wollte den Aleatico pro- 
bieren) eine Viertelstunde beisammen, und er hat in der Zeit 
mehr geredet als ein anderer in vier Wochen und lauter Dinge, 
die man überhaupt nicht sagt: Persönliches, Klatsch. Kaum 
nannte man einen Namen, so ging's los. Alles Dinge, die uns 
und ihn nichts angingen, und die wir nicht wissen wollten. Er 
versteht sofort dem Gespräch jedes Interesse, alles Individuelle 
zu nehmen, es zur Konversation zu machen." 
Kunst-Ausstellung, Berlin 1886. "Über die Aus- 
Stellung, die ich zweimal besucht, will ich kein Wort verlieren. 
Ich freue mich auf die frische unverdorbene Luft am Züriseeßw) 
i) Von Gottfried Keller. A. d. H. 
M) Stelle aus einem Briefe Böcklins an 
September 1886. A. d. H. 
den Verfasser, 
datiert: 
Berlin,
        

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