Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Zehn Jahre mit Böcklin
Person:
Floerke, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1461827
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1464258
 
verloren gegangen  braucht es einen neuen Glücksfall. Überall 
bedauert er die Unterbrechungen in der Überlieferung. So hat 
er denn auch einen Heidenrespekt vor allen schriftlichen Re- 
zepten des Altertums. Denn dass die Alten auch in der Malerei 
mit vollem Bewusstsein viel gewusst und gekonnt haben, ist 
ihm ganz klar. 
I8 n: i 
Böcklin führte zum erstenmal wieder ganze Farben 
Malerei ein  Siegellackfigürchen sagten die Münchener 
Zinnober brauchte. 
in die 
als er 
Sorgfältige selbstgeschliffene Gründe, er korrigiert nicht, 
sondern kratzt weg und malt's neu. Seine Farben reibt er 
meist selber. Er experimentiert aus, um die Sache so schön 
wie möglich zu machen, das Wasser rieselnd, das Glas durch- 
sichtig, das Gold Himmernd. Die wichtigsten Wahrheiten sagt 
er witzig  oder andeutungsweise. 
Er 
konnte 
vierzehn 
Tage 
malen 
an 
einem 
Bild. 
Er nahm die Welt als ein Ganzes, von der dem Maler- 
poeten- alles gehört. Bei wenigem Fremdartigen mag allerdings 
das Farbenexperiment den grösseren Anteil haben, aber ge- 
schadet hat er sich mit diesem gewiss nicht. 
Böcklin 
heisst. 
lacht 
natürlich 
über 
alles, 
W38 
Ateliergeheimnis
        

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