Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Zehn Jahre mit Böcklin
Person:
Floerke, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1461827
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1462409
VOR BEMERKU NGEN DES HERAUSGEBERS 
 
Wort, die ich 
die Absichten 
folgen lasse, 
des Autors: 
mögen 
aber 
Aufschluss 
geben 
über 
1. „Ich möchte eine Monographie schreiben, so concis 
und lapidar wie möglich in der Darstellungfder wesentlichen, 
also treibenden und unterscheidenden künstlerischen Faktoren 
ihrer Persönlichkeit, so einleuchtend durch Farbe und Gegen- 
sätze wie möglich. Uberall aber möchte ich  durch das 
implicite darinliegende Wissen, die klare Einfachheit schlagen- 
der knapper Wirkung mir als einziges Ziel setzen  soweit 
eine Entwickelung auch von einem Bilde in Ihrem Sinne 
naturgemäss leider entfernt bleiben muss. Und um die Ent- 
wickelung kommt der Historiker nun mal nicht herum  
er wäre ja keiner!" 
2. „Wer hier die ganze Alpenkette mit dem Mont Blanc 
in der Mitte, von meinem Standpunkt aus dargestellt, zu über- 
sehen erwartet, täuscht sich.  Es soll hier nicht das müssige 
Spiel getrieben werden, alle Werte nach einer neuen Münz- 
einheit umzuwerten und eine Währung herzustellen, die vielleicht 
keinem der Lebenden passt. Dazu ist keiner der Mitlebenden 
berechtigt. 
Indessen soll dieser Versuch doch dazu beitragen, das 
schwankende Bewusstsein halber Anhänger einen wirklichen 
Goldwährung in künstlerischen Anschauungen zu schärfen und 
wach zu halten. 
S0 ungeheuer auch das nationale Interesse an solchen 
Fragen beteiligt sein sollte, so gewiss handelt es sich  in jin 
de' conti  doch um internationale Werte, für welche das 
Bewusstsein der Nation zu schärfen wäre, die einen solchen 
Fonds von nahezu unveränderlichem Wertmetall besitzt und 
nicht genügend in Rechnung zu ziehen scheint. Sehet her! 
Warum sollen wir uns auf die Zukunft vertrösten, da doch 
auch Ihr äusserliche und innerliche Augen habt, nur dass Ihr 
Sie meist wo anders und darum anders eingestellt habt? 
Gewiss, und Gott sei Dank, weiss ich manche, die mit 
li
        

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