Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Zehn Jahre mit Böcklin
Person:
Floerke, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1461827
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1463520
PORTRÄT 91 
 
„Na überhaupt das Porträt, trotz dem bisschen, womit 
man sich unterhalten kann! Zum Glück hat van Dyck anders- 
wo Gelegenheit gehabt, zu zeigen, dass er mehr konnte als 
Porträtmaler sein." 
Was die Porträtmalerei in der Kunst wert ist, das beweist 
immer mehr die Photographie, geradeso wie in allen Fällen, 
wo es sich um Abmalen der Natur handelt. Ich habe Kinder 
wohl zwanzigmal photographieren lassen, bei Momentphoto- 
graphen, die nicht lange quälten und retouchierten, und mehr 
malerisch liebenswürdige Menschlichkeit gewonnen, als in allen 
durch die Herren Maler erzielten Porträts, trotz aller „Auf- 
Fassung". 
Was diese anlangt, siehe überhaupt Lenbach und die 
vAlbertschen Bismarck-Photographien. Ästhetischer 
Schwindel alter Schule. Sand in die Augen.
        

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