Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Zehn Jahre mit Böcklin
Person:
Floerke, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1461827
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1463361
KOMPOSITIONSMITTEL. BILDENTSTEHUNG. BILDER 79 
 
nicht weiss, dass er so heisst  ist doch keine Illustration zu 
Ariost. Aber im Sommer ist das Bild gemalt, das weiss ich 
nicht nur zufällig, sondern das sieht man. Ich denke mir, 
Böcklin ging über so ein Stück weisser, unerbittlicher Sonne, 
am Strand, und es fiel ihm (lachend) ein, wie nun erst so einem 
schönen Ritter in schwarzem Eisen zu Mut sein möchte, müsste 
er da hinüber, hindurch. 
Der „Flagellant" (bei Schack)"') war in Rom 
Zeichnung gemacht, dann in München gemalt. 
als 
Feder- 
Gulden-) 
Pechts 
Die (Fünfzig 
gedunkelt  nach 
gemalt. 
Nixe oder Nymphe  (sehr 
Meinung ä la Poussin) in 
nach- 
R 0 m 
 "Gefilde der Seligenßf). Ein scharfer Gegensatz, eine dreiste 
Überschneidung  wie viel Leben kann das bringen, in Raum, 
Farbe, Empfindung, nach allen Seiten. Allerdings immer nur 
für den Mitemplindenden. 
Eine Bemalung verändert die Form nach Belieben: eine 
blosse Überschneidung zerstört die ganze schöne Rechnung und 
damit den sichersten Elipekt oder, wenn richtig gewollt, macht 
ihn erst voll: macht das Lagernde weich, ruhig, fern. Herr 
Bluemner freilich, der die Hälse der Schwäne "schön" krumm 
haben will (die Schönheitslinie, das kann man lernen und 
glauben, ist krumm), ahnt das nicht. In diesem Sinne wird dem 
Publiko manche zweckbewusste That Böcklins unverstanden 
und ungeniessbar vorkommen. Wer kann was dafür? 
„Ruggiero und  Skizzenhaft sagen viele. Es 
ist die alte Geschichte: Er für sich war fertig. Er hatte gesagt, 
 Böcklinwerk II, 38. („Ein Anachoret in wilder Felsgegendß) 
M) Böcklinwerk III, 39. ("Ideale Landschaft") A. d. H. 
1') Böcklinwerk I, 16. A. d. H. 
H) Böcklinwerk III, 24 oder III, 26. A. d. H.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.