Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Arnold Böcklin
Person:
Meissner, Franz Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1460355
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1461217
Und in dieser ruhigen 
Freude an der YVelt      
und undramatischen    -  i   
Stimmung mag auch   r  i? 
Jiene erste Fassung des     Ä-"eiw   
wBurgbrandesK M"  "i     
(I 873)entstanden sein,  t        
auf der man ein von      Vmy A 
Seeriiubern in Brand   
gCStecktes Felsen- F,    
schloss im Meer  X 
erblickt. Im Gegen- P1eta' 
Satz zur yvuchtigeren (Photographie-Verlag von Fritz Gurlitt.) 
zweiten Fassung 
ist hier die mächtige Steinbrücke nach dem Ufer hinüber 
reich gegliedert und geschmückt, zeigt sich auch Sonst 
überall ein reger Sinn für spielende Kleinbehandlung. 
Wie aber der vßPan im Schilfeß von 1857 mitten 
unter den Frühwerkeii als eine Vorstufe auf viel spätere 
Menschendarstellung grossen Stils betrachtet werden kann, 
so die ßßPietä-K (I873) als eben solche auf den monu- 
mentalen Stil des iliichsten Jahrzehnts. In diesem lang 
auf einem Marmorblock ausgestreckten Heiland mit dem 
grünlichen Verwesungston,  eine Anlehnung an das 
berühmte Baseler Holbeinbild!  und in dieser, von 
blauem Tuch verhüllten und über den Sohn hinwegge- 
lehnten Maria auf dem blaudämmerigen Grund,  in 
diesem rotgewandetcn Engel, welcher sich aus Wolken 
segnend herabneigt, ist ein grosser Zug, der leicht ver-
        

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