Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Arnold Böcklin
Person:
Meissner, Franz Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1460355
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1461113
Frau sind Gegenstand solcher Tafeln, die unendlich weit 
über die nüchtern-eckigen Holzachbildnisse des einstigen 
Bascler Kunstschülers hinausragen.   
In Böeklins Baseler Zeit fallt der deutsche Einigungs- 
krieg, welcher einen Aufschwung des stammverwandten 
Landes VCYIIIGSS. In München hatte dazu eine Neublüte 
der Kunst mit bedeutenden ansässigen Meistern schon 
begonnen und 10g 11116 TIUCIYEC 
Europas an sich. Das wies ihm den  ßg-Qav 
7   W 
Weg. Er wohnt von Ibyl bis 74 r  
zum dritten Male in der Isarstadt,   
die ihm immer lieb gewesen war.  
Sie hatte ihm den ersten Erf0lg' be-   
scheert,  sie sollte jetzt eine neue 
   llilaske 
Bahn bei ihm bezeichnen. vom Bme1erKünSt1erhaus_ 
Als ein Ausrufungszeichen steht am Beginn dieser 
dritten Stilperiode das frühste unter den bekannten 
T"SClbStblldnlSSCH (1,  (las von YßIS72s. In eng- 
anschliessender jaclqe, mit XKJIICIU rundem Bart und langem 
dichtem IIatipthaai' von tiefbrauner Farbe, Palette und 
Pinsel in den Hiinden steht der etwa 45jiilirigc: Künstler 
wie im tiefsten Lauschen da. Es kann (iram,  es kann 
Krankheit sein, nras diese Leitlensspiireii in dem durch- 
geistigten Gesicht zuriickliess. Auf was lauscht Böcklin? 
Hier begegnen wir HOlbClll in seinem bekannten Münch- 
ner läildnis des Sir Iluke. Denn wie hier hinter dem 
blaubliitigen Hofmann des blaubiirtigeii Heinrich VIII. 
der Tod mit der Sanduhr steht,  so steht auf dem 
Selbstbildnis der Tod hinter Böcklin und Iiedelt auf der
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.