Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Arnold Böcklin
Person:
Meissner, Franz Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1460355
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1461067
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hasses von Bitternissen, 
sprungen sind. 
die 
kaum 
zufälliger 
Laune 
ent- 
Der v) Schmuck des Museumstreppenhauses(r 
mit Fresken war iiusserlich die Hauptaufgabe des jahr- 
fünfts. Der ß) entstehende Geist der Natur K , als 
hoheitvolle Frauengestalt gedacht, Welche auf einer 
Muschel von vier Männern aus dem Meer emporgehoben 
wird,  die ausserst anmutige und an Figuren reiche 
Gruppe der v Flora mit ihren Kinderna und w) Apollo 
mit dem Viergespann K sind in den drei Hauptbildern 
dargestellt; zu ihnen gehören drei einzelne Köpfe als 
Schmuck- und Füllstücke, nämlich ein grossiiugiges, im 
Sinne der Antike schönes w Medusenhauptr, das 
fanatisch blickende Gesicht eines giftigen alten ßKritikusr 
und die drollige wFratzeK eines Naturburschen. Im 
Ganzen ist das Werk in seinem lichten dünnen Fresko- 
ton, der sich anscheinend gut gehalten hat, ein eigenes 
Werk voll stiller Grösse, aber ein böcklinisehes Seelen- 
bekenntnis ist es sowenig als der kleinere vvFresken- 
eyklusa im Gartenhaus der Villa Sarasin-Thurneysen; 
der wKönig David mit der Harfe K thront hier 
zwischen der vom vGang nach Emmausr her bekannten 
vLandschafts und einer ßFlucht nach Aegyptenr, 
für welche als Hintergrund das Thema der wömischeii 
Villa im Frühlings verwendet ist.   Auch ein 
grosses religiöses Bild von 1868: v Magdalenas Trauer (r 
mag ich trotz aller rassigen Eigenschaften nicht zu den 
schweren Böekliniana zählen; er fühlt wohl germanisch, 
aber er denkt zu sehr als Hellene, um dem tiefen
        

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