Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Arnold Böcklin
Person:
Meissner, Franz Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1460355
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1461041
Syrinx blasen. Der Wcinlarug am Boden und die pran- 
genden Früchte daneben harren dazu als reale Hilfsmittel 
des Schlussappells auf das Mitleid der lächelnden Halb- 
göttin.    
  Böcklin hatte sich mittlerweile dem Schwaben- 
alter genähert. Der Ruf seiner Künstlerschaft war all- 
mählich auch in der Heimatstadt Basel begründet und 
man beeilte sich, dem hochbegabten Landsmann durch 
Aufträge Gelegenheit zum Schmuck der Vaterstadt zu 
geben. Der Künstler geht in die Heimat zurück und 
lebt dort von 1866 bis 1871. Keineswegs aber scheint 
Basel, so freundlich die Stadt an sich ist und ein so 
weltstäidtisches Leben sie als einer der besuchtesten 
Durchgangsorte nach dem Süden und bei dem Reichtum 
ihrer Handelspatrizier besitzt, dem Künstler in diesem 
Jahrfünft ein an trauten Jugendeindrücken reiches Asyl 
gewesen zu sein. So starke und eigenartige Künstler- 
naturen dringen ohnehin nie leicht durch,  am wenigsten 
aber in einer Kaufmannsstadt, in der selten Jemand einen 
anderen Maassstab an die Kunst als den nüchterner Freude 
an blendender Handwerksmache zu legen pflegt. Man 
schätzte den Ruf des Malers, fand sich aber sicherlich 
hinterher getäuscht, weil man für die Art seines Werks 
kein Verständnis besass. Ist es doch bis tief in die 
80er Jahre hinein Böcklixi noch oft passiert, dass seine 
Erfolge  Läicherlichkeitserfolge waren und den Hohn 
geistiger Unreife herausforderten,   erzählt man sich 
doch von ihm auch jenes prächtige Erlebnis, wonach  ich 
weiss nicht genau: wann und wo?  in einer grösseren 
schweizerischen Stadt eine zur Ausstellung gesandte
        

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