Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tagebuch-Aufzeichnungen aus den Jahren 1866, 1868, 1869 über Arnold Böcklin
Person:
Schick, Rudolf Tschudi, Hugo von Flaischlen, Cäsar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1456665
Juli 
Wenn man glaubt, dass die Hauptstelle im Bilde 
"einigermaßen den angestrebten Ton hat (wie jetzt beim 
Petrarcabilde), so müsse man nur immer darauf hinarbeiten, 
dafs die Nebensachen und Nebentöne diese Hauptstelle 
heben und nicht bei einer solchen Stelle darauflosändern, 
man käme sonst gar nicht vorwärts. 
S0 bei meinem Leonorenbilde, wo der Kopf der 
Sitzenden einigermaßen naturwahren Ton und gute Qua- 
lität hat; darnach müsse ich nun die Nebensachen stimmen. 
Man mufs aber- ein Bild gleichmäfsig entwickeln, so 
dal's immer die Hauptsache voraus ist. 
Man mufs im Bilde nur dem malerischen Eindruck" 
und den malerischen Empfindungen nachgehen und sich 
nichts anderes dabei denken; d a s hätten die' Kunstgelehrten 
aufgebracht. 
Böcklin hat es sehr praktisch gefunden, Studien oder 
Bilder so zu beginnen: Erst der Leinwand oder dem 
Papier einen leichtgrauen Ton (mit Wasserfarbe) geben; 
auf diesem dann  meistens mit dunklerer Farbe (Wasser- 
farbe) das Bild herausmodellieren. Darüber hat er dann 
den Fischleim gezogen und dann mit Oelfarben weiter 
und fertig gemalt. 
Juli 
Böcklin 
(Wohl 1 863- 
erzählte von einem 
-I864) gemalt: Ein 
früheren Bilde, das er 
_Paar, welches auf
        

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