Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tagebuch-Aufzeichnungen aus den Jahren 1866, 1868, 1869 über Arnold Böcklin
Person:
Schick, Rudolf Tschudi, Hugo von Flaischlen, Cäsar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1456509
die kleinen Hügel zu klettern, un1 in die Ferne hinaus 
zuschauen. 
Vorn die horizontale Felsfläche und darauf senkrechtes 
Gras drücken recht das horizontale weite Hinausgehen der 
XViese aus.Die gi Jfä?    
Luft ist leuch-  ßre Sään 
tend Weifslich   
         
überzogen. Da    
Böeklin nun , "jiiällääffr. 
aber den frü-    IM" "s,  
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Ton durch röt- i  will  
lich Grau ge-  
brochen hat und den Wenigen dichteren Wolken einen 
rötlichen Schimmer gegeben hat, möchte man fast glauben, 
er habe Gelb in das Vxleifs genommen. 
In der Vvliese glaubt man unendlich viel Formen und 
Blumen zu sehen. Das macht sie weit und läfst sie von 
jeder Distanz interessant erscheinen. Im Totalen vereinigt 
sich doch alles zu einem grünlich violettgrauen Ton. 
Böcklin meinte, er könne jetzt dreist noch mit Grau 
modellieren und dann dem Ganzen nur einen Hauch von 
Grün geben; so wäre alles in Harmonie. Selbst die roten 
Blätter Waren grün gemischt worden (durch die weifse 
Luft). jetzt könne er dreist Wieder mit Rot hinein und 
bis in die Schatten gehen, ohne zu befürchten, die 
Harmonie zu zerstören. Auch Petrarca könne gegen die 
weifse Luft wieder röter werden und Würde doch immer 
noch dämmerig erscheinen. S0 würde die ganze Skala
        

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