Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tagebuch-Aufzeichnungen aus den Jahren 1866, 1868, 1869 über Arnold Böcklin
Person:
Schick, Rudolf Tschudi, Hugo von Flaischlen, Cäsar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1456452
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gewifs nicht gethan. Sie hätten ihr den Wasserkrug viel- 
leicht beigegeben, aber das Wasser nicht neben ihr fliefsen 
lassen. Sie hätten kaum der Plinthe zur Andeutung ein 
Wellenornament gegeben. 
Böcklin setzte mit Ende Juni das Malen dieses Bildes 
aus und beschäftigte sich bis zu seiner Abreise von Rom 
ganz ausschließlich mit seinem Petrarcabildc. 
Juni 
V01" 
Mit Böcklin vor Porta del Pobpolo. 
Die Stadt lag in ungewöhnlicher abendlicher Klarheit 
uns. _Der Tiber hatte seinen tiefen Wasserstand. 
Juni 
Böcklin meinte: er würde nie wieder ein Bild beginnen, 
ohne der Leinwand nach dem Charakter des Bildes einen 
bestimmten Ton gegeben zu haben, aus dem er mit mög- 
lichster Benutzung desselben das Bild herauszumalen ver- 
suchen würde. 
I. Juli 66. 
In seiner Wohnung hatte Böcklin noch verschiedene 
  technische Versuche hängen, da- 
  i runter eine schone, kleine Land- 
  s c h a f t m i t ein e m M ä d c h e n , 
 S    das von einem Brunnen in zwei 
     Krugen Wasser zu holen kommt. 
    f."  H; 
  Es 1st dieses Bildchen in Wachs- 
seife gemalt, die zwar mit Leichtig- 
lkeit heruntergewaschen werden kann , aber für solche
        

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