Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tagebuch-Aufzeichnungen aus den Jahren 1866, 1868, 1869 über Arnold Böcklin
Person:
Schick, Rudolf Tschudi, Hugo von Flaischlen, Cäsar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1456447
man hinreichend Mittel, um die grauen Büsche und das Rot 
so kräftig Wie in der Natur erscheinen zu lassen. 
Böcklin malte die Felsen, welche das Becken bilden, 
in dem sich das Quellwasser sammelt, und bestrebt sich, 
dabei besonders die Nymphe fern zu- 
rückzubringen. Dabei betonte er be- _X i 
sonders einige Punkte, die ihm die Sache   
charakterisieren sollten, und hatte diese '   
beim Weiterarbeiten immer im Auge,  i 
so z. B. ein horizontales Blatt bei a, das äÄ-n 1.1" 
hellgrün vor einer dunklen Tiefe hori- 5x v": 
zontal steht und ihm das Hineingehen  
in die Spalte ausdrücken hilft. Die l l 
Felsen rechts müssen vortreten, damit 
es eng und gemütlich in dem Plätzchen der Nymphe wird 
und der Schatten auf ihrem oberen Teil sich mehr recht- 
fertigt. Die Partieen der auf diesem so vortretenden Felsen 
(x) Wachsenden Büsche werden in ihren Linien entgegen- 
gesetzt laufen müssen. 
Späterer Zusatz (datiert vom I8. Juli 66): 
Von seiner Nymphe auf dem besprochenen Bilde be- 
merkte Böcklin: diese Idee, die Nymphe und die Quelle 
(die Sache selbst und ihre Personifizierung) malen zu müssen, 
Widerstrebe seiner Ueberzeugung so sehr, dal's er sich nicht 
hineinzudenken vermöge, und wenn auch alle späteren Künst- 
ler es so dargestellt hätten, so bleibe es doch immer eine 
barocke Idee. Die Griechen der guten Zeit hätten es 
s?" 990".   
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