Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tagebuch-Aufzeichnungen aus den Jahren 1866, 1868, 1869 über Arnold Böcklin
Person:
Schick, Rudolf Tschudi, Hugo von Flaischlen, Cäsar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1456268
sachen, wie Baumformen etc. von selbst unter; es Wirkt 
dann immer nur das psychologische Interesse, und man 
sieht zuerst auf die Figuren. 
Beim Bilde mufs man ohne Rücksicht auf Farbe an- 
fangs nur auf Formen und Licht und Schatten ausgehen. 
Man mufs sich nur durch die Freude an der schönen 
Form anfangs bestimmen lassen, später aber klar sein, 
wo durch starke Farbe, Warm und Kalt das Bild zu 
fördern sei. 
Bei einem Kunstwerk mufs das Geringste 
des Ganzen beabsichtigt und notwendig sein. 
zum Heben 
In Rom War einmal ein Amerikaner, der mit seinen 
Prinzipien vielAufsehen machte. So z. B. sagte er: Keine 
Farbe sei im vollsten Licht, und daher keine in einem 
Lokalton; so lasierte er denn alles mit Schwarz, malte 
dann licht heraus, lasierte Wieder u. s. w. Später gab er 
ein Büchlein heraus über Farbenprinzipien,  Worin er die 
drei-Urfarben immer mit der Dreieinigkeit verglich.  
Durch Uebergehen der Schatten mit dünnem Schwarz 
werden die Lokalfarben bewahrt, und alle Farben erscheinen 
klarer und heller, Während ein solcher Ton dick gemischt 
als dunkler Lokalton erscheinen würde. 
Juni 
Böcklin: Maleris che Rezeptbücher sindsehrnütz- 
lich, wenn sie von alten Meistern geschrieben sind. S0 
enthält L e 0 n a. r d 0 s Trattato della Pittura neben vielen be-
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.