Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tagebuch-Aufzeichnungen aus den Jahren 1866, 1868, 1869 über Arnold Böcklin
Person:
Schick, Rudolf Tschudi, Hugo von Flaischlen, Cäsar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1456212
umgezogen. Am Abend zum Bocciaspielen nach Villa 
Malta.  
Böcklin hatte an ]emand, der ihm auf eine vorzulegende 
Skizze hin ein Bild bestellen wollte (ich glaube Merian 
in Basel), drei Entwürfe zur Auswahl geschickt. 
I. Ein fast nackterbrauner Hirtenknabe sitzt flötend 
auf einem Felsen gegen die tief mittägliche blaugraue 
Luft, während rechts vorn auf einer grünen Wiese ein 
Mädchen "(dunkles Kleid und rötlich braune Haare, mit 
Blumenkorb) Blumen pflückt?  
 D i s p 0 s iti 0 n: Links oben dunkelblaugraue Luft, davor 
der braunrote Körper (Weifsgraue Hosen) und braune 
Moose; grauer Felsen. Rechts unten gelbgrüne Wiese 
mit Büschen von gleicher Farbe (die wenig Zeichnung 
haben). Das Mädchen im dunkelblauen Kleide, farbiger 
als die Luft, um diese zu neutralisieren. Das Warm der 
linken Hälfte ist im Haar Wiederholt. Zartcr Teint; 
schwarzer Korb mit violetten Blumen. Dabei eine Gruppe 
der mannigfaltigsten Blumen und ein wenig Wasser, das 
Veranlassung zu dieser Ueppigkeit gegeben. Das Kleid 
des Mädchens geht bis zur Brust; dann ist ein durch- 
sichtiges Hemdchen sichtbar, das auch die Aermel bildet. 
Gemalt auf Papier mit Wasserfarbe mit leichtem 
Bindemittel (Leim, Gummi oder dergL; nur nicht Honig 
-in Tempera brauchen, da er nie trocknet). Einzelnes, 
alles Nackte fast, mit Deckfarben. Dann ist diese 
Aquarelle mit geschmolzenem Wachs überzogen; später 
im Besitz 
Originalskizze 
V01) 
des Freiherrn 
Heyl.
        

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