Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tagebuch-Aufzeichnungen aus den Jahren 1866, 1868, 1869 über Arnold Böcklin
Person:
Schick, Rudolf Tschudi, Hugo von Flaischlen, Cäsar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1456205
sich gehen; seltener kommen solche im Farbstoff vor. 
Die schlagendsten Beispiele könnten seine Meinung nicht 
verändern, dafs die pornpejanischen Malereien reines 
Fresko Wären. 
S p ä t e r e r Z u s a t z: Als Böcklin später selbst Fresken 
malte, erkannte er die Richtigkeit dieser Behauptung an. 
Juni 
Ich gab mein Atelier auf und zog auf Böcklins Auf- 
forderung hin in das seinige in der Via Babuino. Er 
stellte mich gegen Abend seiner liebenswürdigen Frau 
vor, und ich folgte seiner Einladung, sie nach einer Vigne 
vor Porta del Popolo zu begleiten. Später gingen wir 
noch in die Osteria des Alessandro. 
Juni 
Bei Böcklin gemalt. Abends mit ihm in Villa Malta 
zur Bocciapartie. 
Böcklin: Es ist ratsam, den stärksten Kontrast von 
Licht und Schatten nicht auf Hauptsachen, sondern auf 
untergeordnete Dinge zu verlegen. Hier liege der Fehler 
der meisten Bilder. 
Böcklin malt seine Lüfte fast stets mit (selbstbereitetem) 
Ultramarin. Hat man in der Luft, die doch fern ist, 
eine starke Farbe, so bleibt keine Farbkraft für vordere 
Gegenstände. 
Bei Böcklin und 
scmcx, BÖCKLlN-TAGEBUCH 
9. Juni 66. 
mit ihm nach 
dem 
11611611 
3 
Atelier
        

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