Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tagebuch-Aufzeichnungen aus den Jahren 1866, 1868, 1869 über Arnold Böcklin
Person:
Schick, Rudolf Tschudi, Hugo von Flaischlen, Cäsar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1456096
S0 auch beim Petrarcabilde: der 
links das reflektierende Wasser und 
obere Teil Petrarcas, 
das Licht über der 
Ferne. 
Böcklin bemerkte zu Obigem noch: da die Köpfe 
rund sind, so dürfte auch der dritte Hauptpunkt (Krug 
und Früchte) keine andere Form als eine runde haben. 
Für den Krug konnte er keine Vase kopieren, sondern 
mufste eine Form selbst erfinden (nämlich einen schwarzen 
Thonkrug, auf den mit Wachsfarben gelb auf rotem Grund 
mit schwarzen Konturen Figuren gemalt sind, welche 
Krüge nach alten Schriftstellern in Griechenland im Ge- 
brauch waren, von denen aber kein Beispiel erhalten ist). 
Es war Böcklin schwer geworden, die Malerei flach er- 
scheinen zu lassen, indem man immer dazu neigt, .sie 
perspektivisch zu zeichnen. 
Böcklin äufserte bei diesem Bilde: es sei wohl gut, 
von Zeit zu Zeit direkt von der Natur etwas auf das Bild 
zu bringen; man rnüfste es aber nachher aus dem Kopf 
nach Gutdünken verderben und seiner Idee anbequemen. 
Das Monogramm auf Bildern mufs, je nach dem 
Charakter und der Gröfse des Bildes, sowie nach der 
Stelle, wo es hinkommt, einen anderen Cllarakter be- 
kommen, Druckschrift einmal, Handschrift das andre Mal, 
bald hell, bald dunkel und in den Farben verschieden. 
Bei der Viola war es rechts oben in mattgoldener Druck- 
schrift angebracht, beim Daphnis rechts unten mit 
schwarzer Handschrift (lateinisch) auf das Wasser ge- 
schrieben. 
Böcklin 
hatte 
Drittel  
Gröfse 
ein 
kleines 
Brust-
        

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