Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tagebuch-Aufzeichnungen aus den Jahren 1866, 1868, 1869 über Arnold Böcklin
Person:
Schick, Rudolf Tschudi, Hugo von Flaischlen, Cäsar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1459602
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Bild besteht gleichsam aus zwei Hälften, der Pferdegruppe 
auf der unteren, Apollo auf der oberen. 
Flora. Böcklin sagt, keine einzige dieser Figuren 
sei unverkürzt; die Verkürzungen müssen sich gegenseitig 
verstärken. Auf der linken Seite soll ein förmlicher Regen 
von Blumen herabfallen. Verbindung der unteren Gruppe 
mit der oberen bei und durch den Kopf des Pan und den 
des 
Faun. 
12. Juni 69. 
Zu diesem zweiten Fresko hat Böcklin den Karton 
U10 Gröfse begonnen und den kleinen durch Quadrate 
darauf übertragen. Auf dem kleinen Entwurf  Gröfse 
konnte er den Effekt und Licht- und Schattenwirkung 
leichter übersehen. Auf dem gröfseren ging er, ohne 
den Licht- und Schatteneffekt zu vernachlässigen, von der 
Richtigkeit der Form aus und entwarf sich z. B. die 
Flora erst nackt. 
Böcklin sprach von dem Karton der Schule von 
Athen, der sich in der Brera zu Mailand befindet; er 
Sei  in Originalbreite  aus vielen Stücken Papier 
zusammengesetzt und da gingen die Formen darüber weg 
mit einer Macht und Sicherheit, die einen die angesetzten 
Stellen ganz vergessen mache. Er habe in Kartons an- 
gesetzte Stellen gar nicht ungern, denn sie nötigen einen, 
effektvoll zu zeichnen und mehr auf das Ganze und 
Wesentliche zu gehen; Während man. im umgekehrten 
Falle bei zu grofser Sauberkeit und Schönheit des Grundes 
leicht in das Süfsliche und Geleckte verfalle. 
Er möchte wissen, wie Rafael fixiert habe  ob mit
        

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