Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tagebuch-Aufzeichnungen aus den Jahren 1866, 1868, 1869 über Arnold Böcklin
Person:
Schick, Rudolf Tschudi, Hugo von Flaischlen, Cäsar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1455502
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1459479
360 
ihn probiert und dafür Propaganda gemacht. So habe es 
Pettenkofer erfahren und restauriere jetzt alle Bilder 
der Münchener Pinakothek damit.  
Das Porträt vom Dr. Hans Burckhardt hat er 
aber mit Mastix überzogen, denn das bischen Nachgilben 
thue ja nichts, und die Erscheinung von Mastix sei doch 
noch schöner als die von Kopaiva. 
I4. Mai 69. 
Vom Fresko sagte Böcklin, er habe gefunden, es 
sei nicht ratsam, die erste Berappung stückweise zu 
machen; beim zweiten Bilde würde er sie gleich für das 
ganze Bild herstellen lassen. Sie würde den Monat hin- 
durch ausreichend feucht bleiben, um sich noch mit den 
oberen Lagen zu verbinden.- Beim ersten Fresko sind 
unten Risse; wie Böcklin sagt, hätten sie sich schon am 
dritten Tage nach dem Auftrag gezeigt. Von einigen 
dunkelgebliebenen Stellen behauptet er, sie seien noch 
nicht trocken. (Nach 5 Monaten unwahrscheinlich.) 
15. Mai 69. 
Eine Farbe hält neben der anderen Stich, wenn sie 
durch Farbigkeit oder innere Lebendigkeit das Auge 
gleich stark erregt wie jene andere Farbe. Farben können 
in höchster Potenz neben einander stehen; bunt erscheinen 
sie nur, wenn sie unharmonisch gewählt sind. 
IÖ. Mai 69. 
Pfingsten. Wiesenquelle. Es Würde ihm nicht ein- 
fallen, sein Bild so sehr durchzuführen; da könne er ein
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.